Photographieren

Analog -> Digital

 

Als Familien-Erbstück hatte sich ein Kodak Retina Reflex (Baujahr geschätzt: 1966) zu mir "verirrt". Die alte Kamera ist sogar schon auf Wechselobjektive ausgelegt und hat mit ihrem 2/50mm-Objektiv Retina-Heligon C von Rodenstock so richtige Superbilder geliefert. Heute fast nicht vorstellbar: Keine Batterie, die im unpassenden Moment den Geist aufgibt. Leider ist diese voll-mechanische Kamera ganz schön schwer...
Die Bilder von der Neuseeland-Seite 1998 sind alle mit diesem guten Stück gemacht.

Irgendwann kam dann eine Minolta SRT303 ins Haus, die schließlich nur noch mit dem Zoom Excata 28-200mm mit Macro eingesetzt wurde - der Weitwinkel blieb fast immer in der Phototasche. Mit dem Tele waren feine Sachen machbar!

Die erste digitale Kamera kam dann 1999 ins Haus - eine Kodak DC240 . Ich habe das Teil jedoch noch sehr skeptisch betrachtet, denn 1.3 Mio Pixel sind irgendwie nicht viel - noch schlug ein gutes "Analog"-Bild die Digital-Kamera-Bilder um Längen. Jedoch unschlagbarer Vorteil der "Digitalen": Das Bild war nix? Wegwerfen - hier heißt das natürlich: Löschen! Und noch am gleichen Tag konnten wir die Bilder am Rechner-Bildschirm ansehen!

Das Digital-Zeitalter begann dann für mich dann im Juli 2000, als Stefan mit einer Nikon Coolpix 950 auftauchte. Deren Bilder mit 2.1 Mio Pixeln und eine absolut irre Macro-Fähigkeit machten schon einen guten Eindruck!
So haben wir dann eine Weile um die Wette photographiert, aber die Kodak 240 hat die Macke, manche Bilder einfach nicht vollständig abzuspeichern - wir haben jedoch nicht herausfinden können, wann bzw. warum der Fehler passiert. Damit war klar: die Kodak taugt auf Dauer nichts, der Weg war frei für die Nikon Coolpix 990 mit 3.3 Mio Pixeln.

Das digitale Zeitalter schreitet voran - die erst Spiegelreflex im Haushalt war eine Canon EOS 300D! Sie braucht ein bißchen Zubehör: Ein Sigma-Tele 70-300mm hat den Anfang gemacht. Das bedeutet für die Digital-Bilder sogar ein "480mm".
Daran schloß sich dann noch eine Canon EOS 350D mit einem 70-300mm Tele von Canon - mit Verwacklungsschutz. Noch besser!

Die Krönung ist nun eine Canon 5D Mark II - mit zwei Superobjektiven: EF 24-70 f/2,8L USM und EF 400m f/5.6L USM . Nun kann es nicht mehr an der Kamera liegen, wenn das Bild nix wird, sondern der Photograph ist schuld.

Die Bildverarbeitung mache in ganz konventionell mit dem Programm UFRaw. Ich habe eine Weile gebraucht, um mir eine für mich angenehme Art des Sortierens bzw. Archivierens zurecht zu legen. Grundlage ist dabei, erst einmal die Dateien der Kamera mit einem Datums-Zeitstempel im zu versehen. Oft hänge ich da auch noch einen "sprechenden" Namen dran. So bin ich unabhängig von irgendwelchen Datenbanken.

 

Last: Sun Jul 26 2015